» Kautionsbürgschaften » Wann sie wirklich Sinn machen ...

Sie ersparen Mietern die Stellung einer Barkaution und sorgen so für mehr Liquidität beim Umzug. Die Rede ist von sogenannten Mietkautionsbürgschaften. Doch welche Vorteile bieten sie wirklich und worauf sollten Mieter beim Abschluss achten?

Wer heute einen Umzug plant, hat es meist mit einer ganzen Reihe von Kosten zu tun. Unter anderem schlägt hier die Mietkaution mit bis zu drei Nettokaltmieten zu Buche. Zusammen mit zwei Monatsmieten Maklercourtage sowie der ersten regulären Mietzahlung an den neuen Vermieter müssen Mieter insgesamt das Kapital für 6 Monatsmieten bereithalten. Angesichts weiterer Umzugskosten sowie ständig steigender Mieten und Nebenkosten stößt der eine oder andere Mieter hier finanziell an seine Grenzen.

Die Mietkautionsbürgschaft von der Bank: Wie funktioniert das?

Seit einigen Jahren bietet die Finanzbranche hierfür Abhilfe. Mit Werbeslogans wie "Behalten Sie doch Ihr Geld" oder "Eine Sorge weniger", versuchen sogenannte Kautionskassen den Mietern eine Mietkautionsbürgschaft schmackhaft zu machen. Die Kautionskasse stellt die Sicherheit für den Vermieter und springt im Fall der Fälle ein. Der Mieter zahlt eine feste Jahresprämie und kann dafür im Gegenzug das eigentliche Kautionsgeld für andere Ausgaben verwenden.

Wo liegen die Vorteile der Bürgschaftslösung?

Doch wie günstig sind diese Policen wirklich, und für wen eignen sie sich? Mietkautionsbürgschaften wurden als innovative Finanzierungslösung für den Immobilienmarkt entwickelt und gelten daher als Alternative zum Kleinkredit der Hausbank oder zum Dispo des Girokontos. Punkten kann die Bürgschaftslösung bei den im Vergleich zu anderen Finanzierungsarten deutlich geringeren Kosten sowie der flexibleren Handhabung. Gute Zinsen ab 3,5% auf die Kautionssumme sowie eine jederzeitige Kündbarkeit lassen die Vorteile zu herkömmlichen Finanzierungslösungen schnell erkennbar werden.

Für wen sind Kautionsbürgschaften geeignet?

Mietkautionsbürgschaften eignen sich zwar nicht für ausnahmslos jeden Mieter, sie sind jedoch in dem einen oder anderen Fall sehr hilfreich. So profitieren in erster Linie Mieter, die im Moment des Umzugs nicht über ausreichende Ersparnisse verfügen, um alle Umzugskosten zu finanzieren. Zudem entscheiden sich auch Mieter für eine Bürgschaft, die zwar über Ersparnisse verfügen, diese jedoch lieber in neue Wohnungseinrichtung investieren möchten.

Ich möchte eine Mietkautionsbürgschaft beantragen, wie gehe ich vor?

Es gibt verschiedene Anbieter, sodass sich bei Auswahl des günstigsten Angebots noch ein paar Euros sparen lassen. Entscheidend sind jedoch die Vorgaben des Vermieters. Zunächst muss dieser sich natürlich auch bereit erklären, eine Mietkautionsbürgschaft anstelle der Barkaution zu akzeptieren. Im nächsten Schritt sollte geklärt werden, welche Art (z.B. Bankbürgschaft- oder Mietkautionsversicherung) der Vermieter haben möchte. Häufig favorisieren Wohnungseigentümer auch einen bestimmten Anbieter, sodass ohnehin keine Auswahlmöglichkeit besteht. Macht der Vermieter jedoch keine festen Angaben, so kann die Auswahl nach dem günstigsten Preis erfolgen.

Wie und wo erhalte ich den günstigsten Preis für eine Kautionsbürgschaft?

Kostenrechner im Internet bieten eine komfortable Lösung und ersetzen eine umständliche Berechnung per Hand. Unter Eingabe der Kautionssumme sowie der Mietdauer/Laufzeit wird die günstigste Mietkautionsbürgschaft angezeigt. Welcher Anbieter im Einzelfall am günstigsten ist, richtet sich dabei häufig nach der Mietdauer. Alternativ könnte man auch einen Kredit von privat in Betracht ziehen. So ist es unter anderem auch möglich, über den Kreditmarktplatz Lendico einen Kautionskredit zu erhalten. Nähere Informationen zum Kreditmarktplatz Lendico gibt es auf Kredittestsieger.org. Dort erfährt man quasi alles, was man wissen muss, um erfolgreich einen Kredit aufzunehmen.