» RaboDirect » Tagesgeldzinsen nach unten korrigiert ...

Die niederländische Bank hat angekündigt, zum 2. Oktober 2012 ihren aktuellen Zinssatz von 2,4 Prozent pro Jahr auf 2,2 Prozent jährlich zu senken. Ein aktueller Tagesgeldzinsen-Vergleich weist bereits auf diesen Umstand hin. Damit war das Institut nun der erste Anbieter, der mitteilte, seine Konditionen nach unten zu korrigieren. Ob die Direktbanktochter des holländischen Geldhauses damit aber ihren Spitzenplatz bei den deutschen Anbietern verlieren wird, ist noch fraglich.

MoneYou greift vor

Aus dem Spitzentrio der Anbieter, Rabodirect, GEFA-Bank und MoneYou, hat bereits MoneYou kurzfristig den Zinssatz zum 29.9.2012 gesenkt. Bei der RaboDirect stellt sich die Fage, ob der Anbieter freiwillig die Spitzenposition räumen wollte. Bereits im September hatte eine Flut von Neueröffnungen die Kapazitäten des Unternehmens an seine Grenzen gebracht. Das in diesem Zusammenhang erst die Werbemaßnahmen und anschließend die Eröffnung von neuen Konten aussetzen musste. Mit dem Absenken der Zinsen durch zwei der drei Top-Anbieter in Deutschland scheint der Markt in Deutschland einmal mehr in Bewegung zu geraten. Für Anleger wird es in diesem Umfeld immer schwieriger, Institute zu finden, welche weiterhin hohe Guthabenzinsen anbieten, die sich über der Inflationsrate bewegen. Aktuelle RaboDirect-Erfahrungen findet man auf Tagesgeldzinsen.com.

Auch Festgelder geraten in den Abwärtstrend

Wer über einen Tagesgeldzinsen-Vergleich hinaus einen Blick auf die kurzlaufenden Termingelder wirft, stellt fest, dass auch hier die Zinsen weiter bröckeln. So hat die RaboDirect auch für RaboSpar 30 und RaboSpar 90 eine Reduzierung der Renditen angekündigt. Anleger, welche größten Wert auf Sicherheit legen, müssen in den sauren Apfel beißen und ein marginales Zinsniveau akzeptieren. Alternativen, wie sie sich aktuell in der Ukraine mit einem Zins von 18 Prozent p.a. anbieten, werden von deutschen Anlegern noch gemieden. Denn noch können die osteuropäischen Kapitalmärkte das Vertrauen der Anleger nicht gewinnen.